Bewegungserkennung

Wichtig für eine sichere Erkennung

Die MOBOTIX-Kameras verfügen über eine integrierte Video-Bewegungserkennung. Der Nutzer hat die Möglichkeit, verschiedene rechteckige Bereiche im Kamerabild zu definieren, die überwacht werden sollen. Jeder dieser Bereiche kann einen separaten Parametersatz erhalten, um auf unterschiedliche Gegebenheiten zu reagieren.



Die Funktionsweise der Bewegungserkennung ist zweistufig. Zuerst wird geprüft, welche Punkte des spezifizierten Bildfeldes sich verändert haben. Dies geschieht über einen Vergleich mit dem gleichen Punkt des vorhergehenden Bildes und durch die Prüfung, ob die eingestellte prozentuale Schwelle (1. Parameter) für dieses Bildfeld überschritten wurde. In einem zweiten Schritt wird dann geprüft, ob die Anzahl der als bewegt detektierten Punkte einen vorgegebenen Flächenanteil (2. Parameter) innerhalb des Überwachungsfeldes überschreitet.

Viele kleine Bereiche sind sicherer

Die Bewegungserkennung funktioniert am besten, wenn die Größe der Detektionsbereiche an die zu detektierende Objektgröße angepasst ist. Es empfiehlt sich, über mehrere kleine und an den wichtigsten Stellen im Kamerabild positionierte Bereiche (zum Beispiel eine Tür) zu detektieren statt über einen einzigen Auswertungsbereich, der das ganze Bild umfasst.

Zusätzlich können mit den MOBOTIX-Kameras Referenzfenster gesetzt werden, die wie die Detektionsfenster funktionieren und eingestellt werden. Allerdings erzeugen sie kein Ereignis, sondern unterdrücken es. Dadurch können mit den Referenzfenstern Störungen – zum Beispiel das Einschalten einer Lichtquelle oder die Schatten bewegter Bäume – ausgefiltert werden.

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